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++ Noch das ganze Jahr Einschränkungen? ++

Berliner Innensenator rechnet damit, dass Beschränkungen das ganze Jahr andauern könnten. RKI meldet mehr als 1000 Corona-Tote in Deutschland. Alle Entwicklungen im Liveblog.

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  • Robert Koch-Institut: 79.696 Corona-Infizierte in Deutschland, 1017 Menschen gestorben
  • Geisel: Einschränkungen könnten das ganze Jahr andauern
  • Einzelhandel: Bitte keine Hamsterkäufe vor Ostern
  • Heil erwägt Anhebung des Kurzarbeitergeldes
  • Italiens Regierungschef Conte fordert erneut europäische Bonds
  • Bund befürchtet mehr rechte Gewalt wegen Corona-Krise
  • Söder kündigt Corona-Studie an

Bund befürchtet mehr rechte Gewalt wegen Corona-Krise

11:01 Uhr

Die Bundesregierung befürchtet eine Zunahme rechter Gewalt im Zuge der Corona-Krise. Es gebe erhöhte Aktivitäten und Planungen rechter Gruppierungen, teilte das Bundesinnenministerium nach Angaben des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) dem Bundestag mit. Demnach bereiten sich Mitglieder sogenannter Prepper-Gruppen auf einen angeblichen Tag X vor, an dem die öffentliche Ordnung zusammenbrechen soll. In Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sollen laut den Behördenangaben Waffen und Munition aus Verstecken, sogenannten Safehouses, geholt worden sein. „Teile der extremen Rechten haben sich auf genau solche Situationen vorbereitet und könnten mit Anschlägen aktiv werden“, sagte Linken-Innenexpertin Martina Renner dem RND. Es sei äußerste Aufmerksamkeit geboten.

 

Einzelhandel: Bitte keine Hamsterkäufe vor Ostern

10:54 Uhr

Die deutschen Einzelhändler rufen zum Verzicht auf Hamsterkäufe für die Ostertage auf. „Gehen Sie vorausschauend einkaufen. Überlegen Sie bereits jetzt, was Sie für die Feiertage benötigen“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands HDE, Stefan Genth. Aufgrund der Abstandsregelungen und Zugangsbeschränkungen könnten in den Lebensmittelgeschäften aktuell nicht so viele Kunden pro Stunde bedient werden wie üblich. „Gehen Sie, wenn möglich, allein und zügig einkaufen“, ergänzte der Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelhandels-Verbands, Franz-Martin Rausch.

Je weniger Menschen sich gleichzeitig im Markt aufhielten, desto besser, so Rausch.

Bündnis fordert mehr Schutz für Arbeitsmigranten

10:47 Uhr

Ein Bündnis aus Gewerkschaften, Arbeitnehmer- und Menschenrechtsorganisationen fordert Schutzmaßnahmen für Arbeitsmigranten in der Corona-Krise. Die Migranten, die vor allem in der Fleischindustrie, der Landwirtschaft, der Logistik, im Baugewerbe und in der Pflege arbeiteten, seien von einer Ansteckung mit dem Coronavirus besonders gefährdet, warnte das Bündnis. Das liege an überbelegten Sammelunterkünften, Sammeltransporten zur Arbeit und fehlenden Schutzabständen bei der Arbeit.

Die Arbeitsmigranten seien aufgrund ihrer Wohn- und Arbeitsbedingungen eine Hochrisikogruppe in der Pandemie, erklärte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Das Virus treffe auf erschöpfte Menschen, die bei Krankheitssymptomen weiterhin zur Arbeit gingen. Denn es sei völlig unklar, wovon sie in Quarantäne leben könnten. Es müsse eine Alternative für Massenunterkünfte geben. Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) verlangte zudem Schutzabstände und Schutzausrüstungen für die Arbeitenden bei der Fleischzerlegung.

RKI hofft auf Nachlassen der Epidemie in den kommenden Tagen

10:31 Uhr

Die Einschränkungen wirkten, sagt RKI-Chef Lothar Wieler. Es sei gelungen die Reproduktionsrate bei den Infektionen auf eins zu drücken. Das heißt, dass ein Infizierter nur jeweils einen wieder ansteckt. Er hoffe, dass die Zahl in den nächsten Tagen unter eins sinke. In dem Fall geht dann über die Zeit auch die Zahl der Erkrankungen zurück.

Wieler forderte außerdem eine Erhöhung der Taktung im öffentlichen Nahverkehr oder den Einsatz von mehr Waggons, damit Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln genug Abstand halten können. Wieler wies erneut daraufhin, dass das Tragen von Behelfsmasken nicht vor einer Infizierung mit dem Coronavirus schütze. Eine solche Maske könne allenfalls helfen, eigene Tröpfchen zurückzuhalten und andere damit vor einer Infektion zu schützen, sagt Wieler. Wichtig sei, wenn jemand Symptome zeige, müsse diese Person unbedingt zu Hause bleiben.

Wie erwartet, so Wieler, sei die Sterberate in Deutschland gestiegen. Sie liege aktuell bei 1,2 Prozent. Er geht davon aus, dass die Rate noch weiter steigt. Die Zahl der Todesfälle liege insgesamt wahrscheinlich höher als die gemeldeten Zahlen, so der RKI-Chef. Das sei auch darauf zurückzuführen, dass nicht in jedem Fall auf Corona getestet werde. Wieler unterstrich zugleich noch einmal, dass Ältere und chronisch Kranke ein höheres Risiko haben, schwer zu erkranken und zu sterben. „Aber auch Menschen, die jünger sind als 60 Jahre, können sterben.“ So seien 55 der bislang 1017 gemeldeten Verstorbenen unter 60 Jahre alt gewesen.

Söder kündigt Corona-Studie an

10:29 Uhr

Eine wissenschaftliche Studie mit zufällig ausgewählten 3000 Haushalten in München soll Erkenntnisse zur Ausbreitung der Pandemie in Deutschland bringen. Das Forschungsprojekt sei auf ein Jahr angelegt und solle in wenigen Tagen erste Erkenntnisse liefern, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Die Studie mit regelmäßigen Blutabnahmen und Befragungen beginne am Sonntag.

Der CSU-Politiker sieht außerdem einen leicht positiven Trend bei der Entwicklung der Pandemie. „Die Zahlen steigen. Deswegen gibt es keinen Anlass zur Entwarnung. Aber es ist zum heutigen Tag ein leicht positiver Trend erkennbar“, sagte Söder. „Durchhalten lohnt sich.“

 

Google veröffentlicht anonymisierte Bewegungsdaten

10:19 Uhr

Google veröffentlicht in der Coronavirus-Krise eine Auswertung anonymisierter Bewegungsdaten. Das soll den Behörden zusätzliche Anhaltspunkte zum Verständnis der Verhaltenstrends liefern. In Deutschland wird auf Bundesland-Ebene gezeigt, wie sich die Zahl der Menschen etwa in Parks und Einkaufsläden sowie auf Bahnhöfen entwickelt hat. Dabei bekommt man nur eine prozentuale Veränderung insgesamt zu sehen, nicht aber die Entwicklung an einzelnen Orten.

Die Trends decken einen Zeitraum von mehreren Wochen ab, die jüngsten Daten sind 48 bis 72 Stunden alt. Die Daten sind für 131 Länder verfügbar. In Zukunft könnten mit den Daten möglicherweise auch Annahmen zur weiteren Entwicklung getroffen werden. Google greift für die Auswertung auf anonymisierte Daten von Nutzern zurück, die ihre Aufenthaltsorte in ihren Google-Profilen aufzeichnen lassen.

 

Geisel: Einschränkungen könnten das ganze Jahr andauern

09:50 Uhr

Berlins Innensenator Andreas Geisel geht davon aus, dass die Abstandsregelungen wegen der Corona-Pandemie das ganze Jahr lang gelten könnten. Geisel sagte am Freitag im rbb, es gehe darum „die Infektionsgeschwindigkeit so zu verringern, dass wir das Gesundheitssystem nicht überlasten und Zustände wie in Spanien oder Italien verhindern.“ Es sei nicht seriös zu sagen, am 19. April werde alles zu Ende sein, sagte der SPD-Politiker. Man werde den Lockdown im Laufe des April und Mai sicherlich lockern müssen. „Aber die Beschränkungen, Abstandsregelungen, die Veränderung unserer Lebensgewohnheiten – ich fürchte, das wird uns das ganze Jahr über begleiten“, so Geisel.

Frankreich bemüht sich um knappe Medikamente

09:46 Uhr

Die französische Regierung kämpft nach Angaben von Premierminister Édouard Philippe gegen einen Mangel an wichtigen Medikamenten zur Behandlung von Coronavirus-Patienten. Die weltweite Verwendung von wichtigen Arzneimitteln und Wegwerfausrüstung wie Mundstücken von Beatmungsgeräten auf Intensivstationen „explodiert in unvorstellbaren Ausmaßen“, sagte Philippe. Die Nachfrage nehme um knapp 2000 Prozent zu. Frankreich habe ausreichend Vorrat an einigen der wichtigen Medikamente, aber „begrenztere“ Mengen anderer, sagte Philippe dem Sender TF1. Das bereite Medizinern echte Sorge. Er, der französische Präsident Emmanuel Macron und Finanzminister Bruno Le Maire hätten Hersteller angerufen, um Lieferengpässe ausfindig zu machen und an weitere Medikamente zu kommen.

 

Pflegebeauftragter verteidigt Besuchsverbote in Heimen

09:43 Uhr

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat das strikte Besuchsverbot in Alten- und Pflegeeinrichtungen während der Coronavirus-Krise verteidigt. Er sagte im Deutschlandfunk, ein Besuchsverbot sei der beste Weg, die Bewohner und das Personal vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, zumal man das Risiko einer Übertragung nicht vollständig beseitigen könne. Gleichzeitig plädierte er dafür, bei der Umsetzung dieses Verbots Augenmaß und Menschlichkeit walten zu lassen. Sterbende dürften in ihren letzten Lebensstunden nicht alleine gelassen werden. Angehörige sollten daher die Möglichkeit bekommen, ihnen die Hand zu halten und sie zu begleiten. In den vergangenen Tagen waren in mehreren Pflege- und Seniorenheimen vor allem in Bayern und Niedersachsen etliche Bewohner gestorben, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten.

 

Debatte über Termin der polnischen Präsidentenwahl

09:38 Uhr

In der polnischen Regierungskoalition werden Stimmen für eine Verschiebung der für den 10. Mai geplanten Präsidentenwahl laut. Die Gefahr einer Verbreitung des Virus bei dem Votum sei zu groß, erklärt der Chef der Partei Porozumienie, Jaroslaw Gowin, in einem Zeitungsinterview. Er habe aber deshalb nicht mit einem Koalitionsbruch gedroht. Der Vorsitzende der in dem Regierungsbündnis führenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Jaroslaw Kaczynski, hält an dem Termin fest, wie er im Rundfunk sagt. Noch am Freitag solle das polnische Unterhaus entscheiden, dass die Abstimmung per Briefwahl durchgeführt werden solle. Ohne den Junior-Partner hätte die PiS-Koalition keine Mehrheit mehr.

Offiziell sind die Corona-Zahlen in Polen niedrig. Doch Mediziner und Aktivisten gehen von deutlich mehr Fällen aus – auch weil wenig getestet wird.

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